Sammlung - Schweizer Kunst & Keramik

Feier der Schweizer Kunst

Eine Reise durch das Mittlere Jahrhundert und darüber hinaus

Über Uns

Unsere Sammlung ist dem Erhalt, der Erforschung und der Neubewertung des reichen Erbes der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts gewidmet, mit besonderem Fokus auf die Mitte des Jahrhunderts – eine Zeit tiefgreifender kultureller, gesellschaftlicher und künstlerischer Transformation.

Im Zentrum der Sammlung stehen Künstlerinnen und Künstler, deren Werk wesentlich zur visuellen und kulturellen Identität der Schweiz beigetragen hat, deren Bedeutung jedoch bislang nur teilweise institutionell anerkannt oder kunsthistorisch kontextualisiert wurde. Die Sammlung versteht sich daher nicht nur als Archiv, sondern als aktiver Beitrag zur Erweiterung und Präzisierung des kunsthistorischen Diskurses über die Schweizer Moderne.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war die künstlerische Hierarchie Europas stark auf wenige kulturelle Zentren konzentriert, insbesondere auf Paris, Berlin und Wien. Künstler aus anderen Regionen, darunter auch aus der Schweiz, wurden häufig als peripher wahrgenommen, unabhängig von der Qualität und Eigenständigkeit ihres Werkes.

In der Nachkriegszeit jedoch begann sich diese Struktur grundlegend zu verändern. Die künstlerische Produktion wurde zunehmend dezentralisiert, und Schweizer Künstler entwickelten autonome Positionen, die nicht mehr ausschließlich im Verhältnis zu den traditionellen Metropolen definiert waren, sondern aus der spezifischen kulturellen, landschaftlichen und intellektuellen Realität der Schweiz heraus entstanden.

Trotz dieser künstlerischen Autonomie blieben viele dieser Positionen außerhalb der internationalen Markt- und Ausstellungssysteme und wurden daher nur begrenzt in den globalen kunsthistorischen Kanon integriert. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Sammlung das Ziel, diese Werke nicht nur zu bewahren, sondern ihre Bedeutung im größeren Kontext der europäischen Moderne neu sichtbar zu machen und ihre kunsthistorische Relevanz zu stärken.

Ein besonderes Augenmerk gilt Positionen, die eine eigenständige visuelle Sprache zwischen struktureller Klarheit, materieller Sensibilität und poetischer Reduktion entwickeln. Die Werke spiegeln eine Vielfalt künstlerischer Ansätze wider – von konstruktiven und abstrakten Tendenzen über reduzierte Landschaftsauffassungen bis hin zu experimentellen materiellen und formalen Untersuchungen.

Zu den in der Sammlung vertretenen Künstlern zählen unter anderem Walter Burger, Hans Gschwind, Yvan Moscatelli, Jan Jedlicka, Max Truninger, Jean-Claude de Crouzaz, Arnold Zahner, Max Zwissler, Peter Ammon, Urs Börner, Hermann Jakl, Fritz Bitterli, Eugen Georg Zeller, Jakob Gelzer, Else Heusser-Van Arkel und andere.

Während wir als Galerie begannen, liegt unser Fokus nun auf der Erweiterung und Kuratierung einer privaten Sammlung, die die Vielfalt und Tiefe des Schweizer Kunst-Erbes widerspiegelt.

Entdecken Sie unsere vergangenen Ausstellungen und die Geschichte der Galerie unter lafraise.art/zurich.

Unser Erbe

Von unseren Anfängen als Galerie bis hin zur privaten Sammlung haben wir stets die Schweizer Kunsttraditionen unterstützt.

Kontaktieren Sie uns unter: contact @ lafraise.art

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